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Entfernung störender Hautveränderungen

Zahlreiche Hautgeschwülste werden als störend oder Missempfinden hervorrufend aufgefasst, obwohl sie nicht primär gefährlich sind. Ihre Entfernung kann deshalb sinnvoll und zweckmäßig sein, auch wenn keine zwingende Notwendigkeit im engen medizinischen Sinn hinsichtlich der Dignität (Risiko von Bösartigkeit) vorliegt. Nicht so selten können Komplikationen auftreten, wie Irritation, Blutung, Infektion usw., die eine medizinische Notwendigkeit begründen. Entsprechend erstatten viele private Krankenversicherungsträger die Entfernung derartiger Veränderungen, während dies bei Gesetzlichen Krankenkassen aufgrund der strengen Kriterien nach SGB V (WANZ-Regel: die erbrachte ärztliche Leistung muss gleichzeitig wirtschaftlich, ausreichend, zweckmäßig UND notwendig sein) meist nicht der Fall ist.

Derartige Hautveränderungen umfassen z.B.: warzige, hervorstehende Muttermale (Miescher, Unna) , häufig im Gesicht, am Nacken oder am Stamm vorkommend, Fibrome (weiche, manchmal pendelnde Bindegewebsgeschwülste, besonders am Hals und in den Achseln sowie unter den Brüsten und im Leistenbereich auftretend), Seborrhoische Keratosen (auch „Alterswarzen“ genannt), aber auch Unterhautgeschwülste wie Lipom, Atherome (Epidermalzysten) und viele andere.

Die Entfernung kann chirurgisch oder mit dem Laser (Er:YAG oder CO2) erfolgen. Genaue Hinweise über Art, Durchführung und Kosten der Behandlung erfahren Sie vorab beim ärztlichen Gespräch bzw. der Terminvereinbarung.