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Faltentherapie mit CO2-Laser und Er: YAG-Laser

Lesen Sie hierzu bitte auch das Kapitel "Dermatologische Lasertherapie".

Die Therapie wird bei uns durchgeführt mit einem

Je nach Umfang erfolgt die Laserbehandlung in örtlicher Betäubung oder in Narkose im eigenen Operationsraum.

Das Laser-Skin-Resurfacing zur Faltenglättung im Gesicht eignet sich besonders bei anlagebedingt oder durch Lichtalterung hervorgerufener Verdickung (Elastose) der Gesichtshaut.


Welche Falten eignen sich zur Laserbehandlung?

  • Perioralfalten ("Tabaksbeutelmund")
  • Periorbitalfalten (Unterlider, "Krähenfüsse", "Tränensäcke"). Dabei ist im Einzelfall und von der genauen Lokalisation her zu entscheiden, welches kosmetische Verfahren das günstigste ist (z.B. Laser oder Botulinumtoxin)
  • Wangenfalten und Kinnfalten
  • Stirnfalten. Hier ist wiederum die alternative Behandlungsmöglichkeit beispielsweise hoher Stirnfalten mit Botulinumtoxin zu berücksichtigen.
  • Glabellafalte ("Zornesfalte"). Hierfür stehen auch andere Verfahren zur Verfügung (Botulinumtoxin, Unterfütterung mit Füllmaterialien wie Kollagen), die hervorragende kosmetische Ergebnisse liefern und den Aufwand der Lasertherapie nicht immer rechtfertigen.

Grundsätzlich sind feine Fältelungen ("knittrige Haut") und verdickte (elastotische) Hautpartien eine bessere Indikation für die Laserbehandlung als einzelne sehr tiefe, kerbenartige Falten (z.B. Glabella- oder Zornesfalte oder Nasolabialfalte). Manchmal ist auch die Kombination verschiedener Methoden zu erwägen. Sie werden darüber individuell ausführlich beraten.


Wie lange hält die Laserbehandlung vor?

Nach dem heutigen Erfahrungsstand hält eine Faltenglättung durch Skin resurfacing viele Jahre vor. Das Endergebnis nach Laserbehandlung (maximale Straffung) ist meist erst nach einem Jahr erreicht, weil erst dann die Neubildung und -ordnung junger Bindegewebsfasern (Kollagen) in der Lederhaut abgeschlossen ist. Im Einzelfall kann es aber zu erheblichen Abweichungen - positiv wie negativ - kommen.


Welche Nebenwirkungen hat die Faltenbehandlung mit Laser?

Die Laserchirurgie ist entgegen weitverbreiteten Vorurteilen schmerzhaft. Das Skin resurfacing muß deshalb in örtlicher Betäubung oder - bei größeren zu behandelnden Flächen - in Narkose durchgeführt werden. Mit dem Laser werden die oberflächlichen Hautschichten zwar maximal gewebeschonend abgetragen, d.h. die Hitzeeinwirkung in tieferen Schichten der Haut wird minimiert, Folge der Behandlung ist aber in jedem Fall zunächst eine flächige Wunde, vergleichbar einer Schürf- oder oberflächlichen Verbrennungswunde. Im Gegensatz zu anderen Verfahren kommt es bei der bei uns verwendeten CO2-Lasertechnik fast nie zu Blutungen. Die Wundheilung durchläuft dann die bekannten Stadien (Nässen, Verkrustung, später Schuppung), die man durch intensive äußere Behandlungsmaßnahmen nach ärztlicher Vorschrift z.T. erheblich abkürzen kann. Im allgemeinen ist die Wundfläche spätestens nach 10-14 Tagen trocken, so daß die Laserflächen problemlos kosmetisch abgedeckt werden können. Das heißt, nach 10-14 Tagen kann man im allgemeinen wieder "unter die Leute gehen".
Die nach der Lasertherapie entstehende Rötung der Haut bleibt länger bestehen, von einigen Wochen bis (manchmal) zu einem halben Jahr, je nach individueller Beschaffenheit der Haut und Intensität der Behandlung. In dieser Zeit ist die Haut extrem sonnenempfindlich und muß konsequent, bedarfsweise mit Sonnenblockern, geschützt werden.
Durch intensive Nachbehandlung mit Hemmstoffen der Pigmentsynthese ("Bleichcremes") und Lichtschutz läßt sich auch das Risiko von Überpigmentierungen (Hyperpigmentierungen) im Behandlungsareal deutlich reduzieren. Neben Hyperpigmentierungen können auch Minderpigmentierungen (Hypopigmentierungen) auftreten, die sich nicht immer zurückbilden.

Über alle möglichen Nebenwirkungen und Risiken der Laserbehandlung werden Sie bei uns individuell beraten. Zusätzlich erhalten Sie ein ausführliches Merkblatt, das Ihnen vor und nach der Behandlung als "Leitfaden" dient.